
Wenn der Ofen während des hohen Arbeitsaufkommens die voreingestellte Temperatur nicht halten kann, merkt man das sofort, sobald der Kuchen aus dem Ofen genommen wird. Die Kruste zeigt das an – auf einer Seite ist sie blass, auf der anderen Seite verbrannt. Das passiert, wenn die Heizelemente nicht ausreichend mit Energie versorgt werden und die Backkammer ungleichmäßig erwärmt wird. Wir haben eine Kurzwellen-Infrarotheizlampe entwickelt, die eine konstante und kontrollierbare Infrarotenergie liefert – dadurch bleibt die Temperatur stabil, auch dann, wenn die Tür ständig geöffnet und geschlossen wird.
Was technisch wichtig ist:
Kurzwellen-Infrarotstrahlen treffen schnell auf die Oberfläche des Teigs und erhöhen somit die Oberflächentemperatur, ohne zusätzliche Wärme in die Luft abzugeben. Die beschichtete Quarzhülle sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßiger verteilt wird – dadurch entstehen keine Hotspots. In der Praxis bedeutet das eine gleichmäßigere Wärmeverteilung über die gesamte Oberfläche des Ofens – bei einer eingestellten Temperatur von 275°C sind die Schwankungen nur ±3°C.
Die Reaktionszeit ist kurz: Die volle Leistung wird bereits nach 2–3 Sekunden erreicht, sodass eine schnelle Erholung möglich ist. Typische Geräte funktionieren mehr als 5.000 Stunden lang mit weniger als 5% Leistungsverlust. Da die thermische Masse gering ist, muss der Thermostat nicht gegen große Schwankungen ankämpfen.
Warum das in einer echten Bäckerei funktioniert:
In einer stark frequentierten Bäckerei oder Pizzeria braucht man eine Heizung, deren Leistung vorhersehbar ist. Die schnelle Erholung der Heizlampe sorgt dafür, dass die Temperatur des Ofens auch bei mehreren Backvorgängen konstant bleibt – dadurch werden alle Kuchen auf die gleiche Weise gebacken. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Karamellisierung der Kruste, und weniger Kuchen müssen weggeworfen werden. Zudem wird der Energieverbrauch reduziert – Kurzwellenheizung heizt direkt den Produkt, nicht die Ofenkammer. So kostet jeder Backvorgang weniger Strom.
Was Sie beim Einbau wissen sollten:
Der Einbau ist wichtig. Stellen Sie die Lampe parallel zur Ofenoberfläche ein, in dem Abstand, den der Ofen vorschreibt – so bleibt die Wärmeverteilung gleichmäßig. Überprüfen Sie außerdem die Spannung und die Kompatibilität des Steckers. Diese Lampen benötigen eine stabile Stromversorgung sowie eine saubere, trockene Verbindung. Behandeln Sie die Lampen vorsichtig – Quartz ist zwar widerstandsfähig, doch Stöße und Öle können Hotspots verursachen. Planen Sie den Austausch der Lampen während der vorgesehenen Wartungszeiten ein. Überprüfen Sie außerdem die Abstände im Ofen sowie die Montagehardware, bevor Sie bestellen.